Was es heissen kann, wenn Vandalismus Überhand nimmt, ist sehr schön in einem Artikel der Brooklyn Papers beschrieben. Schmierereien vergiften unser Umfeld und machen aggressiv. Kreidebilder auf Strassen machen mich zum Beispiel stinksauer (sic!). Man stelle sich vor, man begibt sich auf den Weg in sein schönes Büro, sagen wir mal im grauen Berlin-Zehlendorf, spaziert also morgens um 8 Uhr durch´s noch dunkle Kreuzberg, fährt, sagen wir, eine Stunde mit zunächst noch kreativ gekleideten Persönchen, die dann nach und nach aussteigen und mehr und mehr mies gelaunte graukarierte Persönchen dazusteigen, S-Bahn. Alle sind stets schlecht gelaunt und, naja, und nichts. Nun, endlich in der geliebten Strasse des Arbeitgebers angekommen: Au NEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEIN, ein buntes Bild auf der Strasse?! Was ist das?!?!?! Da ich Euch den Anblick ersparen will, verzichte ich auf Bebilderungen und packe hier nur den Link hin. Jeder klickt auf seine eigene Verantwortung: Link zum Kreidevandalen. In Zürich kam es gar zur Massenschweinerei: So wagte es Helvetas doch tatsächlich mit Kreidespray auf fehlende Klos (sic!) aufmerksam zu machen?! Die spinnen ja wohl… (vgl. Sprayen für mehr Toiletten). Also bitte: Keep your streets grey
Wieviel Werbung verträgt die Stadt? Sei es nun Werbung für die gute Sache oder für die böse. Sei es Werbung für das Hybrid-Auto oder für Pelzmäntel. Wird gekauft durch Werbung (ja, klar, werden jetzt alle aufschreien) oder wird eher verzichtet, weil´s sooo nervt?
Die Aktion „Delete“ löschte sogar die Werbung aus den Ladenzeilen, um mal zu zeigen, wie eine Stadt ohne Werbung aussehen könnte (die Aktion fand 2007 statt). Und das Ergebnis: Es wurde noch mehr gekauft (was natürlich damit zu erklären ist, dass alle Teil des Kunstprojekts werden wollten).
Und wie kann man sich eigentlich gegen den Werbeterror schützen? Persiflieren? Oder führt das zu noch mehr Konsum des eigentlich „verspotteten“ Produkts, weil das verdammte Logo sich einfach mal noch mehr verfestigt hat? Macht mal einen Test und schaut 30 Sekunden auf das folgende Bild:
Und? Appetit bekommen? Und auf was? Auf Kunst? Auf ´nen Chilli Cheese? Oder auf Fair-Trade-Banane? Oder muss tatsächlich zu so drastischen Mitteln gegriffen werden, wie auf dem Blog von Jess3 gefunden? Beziehungsweise reicht das überhaupt? Oder nervt das genauso? (Naja, micht nicht, aber so den einen oder anderen anderen bestimmt, aber, naja, Pech, hm?)
(Revolutionary Rentner in Hamm, Bildquelle: Hesse)
Vor einem Gartencenter in H. geht´s los. „Wir wollen immer unseren Park dabei haben„, so Hilde K., Guerilla-Gardener a. D. „Ja, genau“, bestätigt Kurt P., Mobilitätsplaner a. D. „wir wollen uns hinsetzen, wenn wir Lust haben auf ein Picknick und um uns herum ists schön, ein Park eben. Nicht erst mit dem Auto ins Grüne fahren, das machen wir nicht mit. Wir haben unseren Park immer im Einkaufswagen dabei„. Carl W., Parkforscher der ersten Stunde erinnert sich: „Damals war es noch einfacher. Kurt und ich hatten nach der harten Arbeit, vom Bäume stutzen und Blumen gießen, einfach Appetitt. Trude hatte auch auch Hunger, wollte aber sich aber nicht die Klamotten schmutzig machen, schließlich musste sie vom 1-Euro-Job den Waschgang im Waschsalon bezahlen. Klar, da hat sie sich die Sachen einfach vom Laib gerissen. Nur hat ein Spanner uns dabei beobachtet und abgemalt. Mensch, was haben wir gelacht…“
(Mahlzeit im Park / Bildquelle: Manet)
„Ja, und Haare schneiden, rasieren, Maniküre und Pediküre – all das war gleich vor Ort, Outdoor-Barbering nannten wir das damals. Da hielt die Gemeinde noch zusammen. Man kannte sich, man sah sich ja ständig und lief sich übern Weg. So, wie heute, dass jeder in seinem Zimmerchen sitzt und in die Röhre schaut, so war das damals nicht.“, erläutert Saza M. (Gemeinwesenentwicklerin a. D).
Mehr Informationen zum Projekt „Revolutionary Rentner“ finden Sie fachlich aufbereitet hier.
PS. Die ganze Geschichte ist frei erfunden und als Satire einzustufen. Als Inspirationsquelle kann das Kunstwerk „Walking in the park“ von Asher DeGroot, David Gallaugher, Kevin James and Jacob Jebailey genannt werden. Mehr dazu findet Ihr hier.
Die Zeit der grossen Visionen liegt im Gestern. Unter bestimmten Gesichtspunkten lässt sich wohl sagen, dass die zurückliegenden 70er Jahre den Zenitpunkt der bisherigen Menschheitsgeschichte darstellen und es seither wieder böse den Berg mit uns hinunter geht.
Vor allem die Offenheit für Zukunftsszenarien und das frühe Bewusstsein für anthropogene Umweltschäden, gepaart mit einer entfesselten Kreativität, liessen wirkliche Meisterwerke der Filmgeschichte entstehen, die den Zeitgeist repräsentieren. Wie viel LSD in den Streifen steckt mag jeder selbst beurteilen, aber vielleicht findet man gerade hier eine Abwechslung zum üblichen Doku-Format. Visiontainment der besonderen Art.
(Godzilla vs. the Smog Monster)
Wie wäre es mal mit einer Verfilmung zu T.C. Boyles „A Friend of the Earth“? Vielleicht liegt in der Kraft düsterer und surrealen Zukunftsbilder ja auch mehr Energie für einen Bewusstseinswandel als dies über die üblichen Bildungsfilme zum Klimawandel der Fall ist. Wer kann in seinem Kopfkino schon komplex die Gesellschaft von 2135 entstehen lassen? Und warum gibt es eigentlich keine positiven Zukunftsszenarien auf Zelluliod, diese könnten doch eine gewisse Hoffnung und Orientierung geben? Kann sich Hollywood nicht einmal damit auseinandersetzen? Nun gut. Hier allerdings noch zwei weitere Blockbuster des trashigen Nachhaltigkeitskinos.
(Zardoz)<
Damit aber noch nicht genug, hier noch ein Leckerbissen der besonderen Art:
(Soylent Green)
Da uns fast allen klar ist, dass die technikgläubigen StarWars-Phantasie nicht realisierbar sind und wir demnächst mit Warp 4 durch den Weltenraum spacen, wird es langsam Zeit sich nach neuen Alternativen umzusehen.
Wenn ich den Film richtig verstehe, soll aufgezeigt werden, dass Mensch mehr wegwirft bzw. in die dafür vorgesehende Tonne wirft, wenn der Spass-Charakter des Wegwerfens schmackhaft gemacht wird? Hintergrund: „Haltet unseren Park sauber!“. Ja, könnte funktionieren; man/frau ist halt einfach gestrickt.
Würde man die Installation konsequent weiterdenken, sollte statt der musikalischen Untermalung evtl. ein „Yummy-Geräusch“ ertönen. Nur mal so angedacht…. (vgl. „Essen aus dem Müll – Wie New Yorker AktivistInnen gegen Konsumterror protestieren“ unter www.lizzynet.de und Freeganismus).
Nachtrag vom 13. Oktober 2009: Osocio hat sich grad mit einem ganz ähnlichen Thema beschäftigt: Trash Can Review.
Na das ist doch ne tolle Nachricht: Das britische fettleibige Stinktier Mr. Bumble wird Vegetarier, um schlanker zu werden. Denn Mr. Bumble isst so gerne Bacon Sandwiches, dass er jetzt doppelt so viel wiegt, wie er sollte.
Obese skunk put on vegetarian diet to battle bacon addiction
Sein neuer Besitzer ist auf die eigentlich absolut naheliegende Idee gekommen, ihn mit Gemüse, Obst und Getreide zu füttern, denn davon kann man nicht fett werden, im Gegensatz zu Bacon und sonstigen Fleischprodukten.
Vom Gurke Essen kann man doch nicht zunehmen, oder?
Denn Fettleibigkeit ist auch eine der zu bekämpfenden bedauerlichen Folgen unserer Wohlstandsgesellschaft, wäre es also sehr günstig, im Rahmen der Umweltpolitik auch da gleich mal anzuknüfen: „Werdet schlank, rettet das Klima, werdet Vegetarier!“
Datei:Fettleibigkeit in Europa2.svg
Der Verzehr bestimmter Tiere ist nämlich für fast ein Viertel aller Emissionen weltweit verantwortlich. Das sagt John Powles und seine Kollegen von der Cambridge University im Fachmagazin „The Lancet“. Weniger Nachfrage nach Fleisch sei „die einzige wirkliche Alternative“, sagte Powles zitiert vom Spiegel. Eine Verringerung des weltweiten Verzehrs von rotem Fleisch um zehn Prozent könnte der Studie zufolge die von Kühen, Schafen und Ziegen verursachten Gase reduzieren.
Wie der überzeugte Vegetarier Albert Einstein einmal sagte: „Nichts wird die Chance auf ein Überleben auf der Erde so steigern wie der Schritt zur vegetarischen Ernährung.“
Für diejenigen unter uns, die noch nicht so ganz bereit sind, Vegetarier zu werden, empfehle ich folgendes: erstmal weniger Fleisch essen (also weniger Fleisch kaufen). Wenn man sich abgewöhnt, jeden Tag ggf. mehrmals am Tag Fleisch zu essen, merkt man, dass man auch dann weniger Appetit darauf bekommt.
Neulich hatte ich Schaschlik zum Grillen vom Fleischer gekauft. Ich konnte es nicht essen, war mir zu heftig und schlechtes Gewissen hatte ich auch. Zurecht. Aus Respekt habe ich von diesem toten Tier doch gegessen, aber in mehreren Mahlzeiten, mit Respekt.
Ob ich es bald zum Vegetarismus schaffe?
Tags: angedacht Kommentare deaktiviert für Unglaublich, aber wahr: Klima retten beim Abnehmen!
Umweltthemen sind für die meisten Jugendlichen relevant, Kenntnisse aber häufig gering. So lautet die Mitteilung vom 31. März 2009 vom OECD Berlin Center mit einem Verweis auf die Studie „Green af fifteen“.
Hier setzt die Nachhaltigkeitsguerilla an, denn wir versuchen die Themen aufzugreifen, die 15Jährige packt (vgl. Edel-Ali-Fresh). Gut, nicht immer gelingt uns das, aber ein Versuch ist es allemal wert.
Wir greifen möglichst jugendrelevante Themen auf und verpacken sie mit „Spirit“, wenn ich das Wort hier mal verwenden darf, um dann vielleicht auch den einen oder anderen interessanten Umwelt- und Nachhaltigkeitshinweis zu geben (denn so langweilig ist´s oft dann doch wieder nicht).
Unsere Frage an die nicht mehr ganz so junge Generation, bzw. an die Damen und Herren, Bewacherinnen und Bewacher von Fördertöpfen etc.: Wollt Ihr uns nicht fördern, damit wir auch weiter so unabhängig bloggen und Ideen verbreiten können? Ausserdem sehe ich da Kiezfeste mit Breakdance-Elementen, Velo-Polo, Social Rap, Sprühaktionen mit Inhalt (ja, Inhalte hat er gesagt, vgl. Stadtwild-Motive, Streetart and social Movements, Grüne Strassenkunst etc. pp.).
Bitte wenden Sie sich vertrauensvoll an uns. Wir haben einen ganzen Block (also Block, nicht Blog) voller Spendenquittungen. Andernfalls machen wir eine Kooperation mit econsense – und das ist eine (nicht ganz so ernst gemeinte) Warnung.
Nachtrag vom 22. Oktober 2009: Im Nachhinein ist mir aufgefallen, dass, um beim Velo-Polo teilzunehmen (wie im Ursprungsposting noch gross progagiert), ein paar Scheinchen in die Hand genommen werden müssten (vgl. Preisliste Fixies). Stelle ich mir vor, dass nur reiche Jugendliche daran teilnehmen können, dann finde ich die Idee schon wieder saublöd. Das wollte ich mir aber nicht eingestehen, und habe mal ein bisschen recherchiert: Siehe da, die Do-it-yourself-Bewegung hat eine Anleitung zum Umbau vom normalen Rad zum Fixie bereit gestellt. Somit kann jeder Jugendliche, der entweder selbst keine zwei linken Hände hat, oder einen Papa oder einen Freund, der technisch etwas visiert ist, aus seinem Rad ein Fixie machen und beim Velo-Polo (oder wahlweise auch beim Radball, sprich soetwas wie Fussball mit dem Rad) mitmachen. Die Anleitung gibt´s hier: Anleitung Do-it-yourself-Fixie-Bau.
…man könnte dies natürlich auch mit Fahrrad-Handwerkbetrieben aus der Region zusammen auf dem Kiezfest durchführen. Unter Anleitung sozusagen….
Nachtrag vom 26. Oktober 2009: Scheinbar geht´s ja auch ohne Spezialrad (vgl. Live-Radsport.ch).
Nachtrag vom 03. März 2010: Ich habe mal versucht im Rahmen des Community Developments die Idee weiter zu spinnen. Schau Dir das PDF an!
PDF „Praxisanalyse von Netzwerk- und Konfliktstrukturen für die
Entwicklung von Strategien und Handlungsfähigkeit in
Machtkonstellationen am Beispiel eines öko-sozialen Kiezfestes,
organisiert durch die Nachhaltigkeits-Guerilla“
Änderung vom 15. März 2010: Sorry, das PDF gibts hier ab jetzt nicht mehr. Es wurden fiktive Aussagen mit realen Personen vermengt. Um also Missverständnisse auszuschließen, habe ich mich entschlossen, das PDF hier wieder rauszunehmen.
(Fahrrad-Rikscha als Symbol von Hörigkeit und „Master&Servant“; Bildquelle: wikimedia.org)
Unlängst gab es zum gesamten Themenspektrum die Ausstellung „Rikscha Rikscha“, letztmalig ausgestellt 2005 in Neckarsulm. Die Ausstellung ist übrigens buchbar! Falls also jemand Interesse hat…
Fahrrad-Rikschen sind natürlich nicht erst seit Velotaxi in Europa eingerollt (wenn auch Velotaxi die Fahrradrikscha in Europa wieder bekannt gemacht hat).
(Velotaxi im Einsatz, hier bei einer Hochzeit in Berlin-Zehlendorf)
Dass es allerdings bereits 1942 als chick galt, mit einer (Rennrad-)Fahrradrikscha einen Bummel zu machen, dass habe ich erst heute dank dem wunderbaren Blog Lolilas gelernt.
(Lolita in der Fahrradrikscha, Paris 1942, man beachten die Warteschlange der „Rikscha-Kollegen“ im Hintergrund; Bildquelle: www.lolita.se)
Lange Rede kurzer Sinn: Nun hat sich auch die Nachhaltigkeits-Guerilla eine eigene Fahrrad-Rikscha zugelegt, sozusagen der Rainbow-Warrior für die Stadt (ist also auch wunderbar zu Demonstrations- und Protestzwecken oder auch zum Blumentransport, Stichwort „Urban Gardening“ zu gebrauchen).
(Die Rikscha als Protestmobil; Bildquelle: Greenpeace)
Zur zeit, und da möchte ich natürlich noch nicht allzu viel vorwegnehmen, arbeiten wir am „Werbung für Produkte, die es nicht gibt, aber geben sollte“-Projekt, um das jeweilige Produkt dann auf der Rückwand der Fahrrad-Rikscha zu bewerben (Stichwort: Mobile Aussenwerbung bzw. auch Verkehrmittelwerbung). Es bleibt also spannend….
Anlass zu diesem Posting ist eine Pressemitteilung, die mich gestern erreichte: Everyday is like sunday – Kreuzbergs erster „Green Fashion“-Store eröffnet. Schön. Vor ein paar Wochen erreichte mich eine ganz ähnliche Pressemitteilung: Lilli Green eröffnet Ladengeschäft und Online-Shop für nachhaltiges Design. Auch schön.
Und was gibt´s dort: Eco-Pullis und -Öle („Everyday is like sunday“) und Hirschgeweih im Bilderrahmen und anderer Eco-Design-Stuff („Lilli Green“).
Ich glaube, da gibt es noch mehr Läden, die grad in Berlin eröffnen, die aber wahrscheinlich nicht weiter erwähnenswert sind (ups, habe ich da was Falsches geschrieben? Ich lasse mich gern bekehren).
Mehr Info zu den Stores findet Ihr bei My Man Sebastian Backhaus und zwar hier.
Was mir bei den beiden erwähnten Stores fehlt, sind Dinge für den täglichen Aktivisten-Bedarf, wie Samenfrikadellen (vgl. hier), Vorlagen für „Stencils with a message“ (vgl. hier oder auch hier, hier, hier und hier).
Weiterhin stelle ich mir noch ein Energie-Erzeugungs-Fahrrad vor, um nach einer gelungenen Aktion noch ein wenig zu feiern (vgl. hier), Schablonen um Fahrradwege zu markieren (samt ökologischer weisser Farbe / vgl. hier) oder auch einfach nur einen leistungsstarken Kärcher oder meinetwegen auch Moos (vgl. hier).
Auch könnte ich mir Liederbücher zum Mitsingen vorstellen, um revolutionäre Lieder zu trällern (vgl. hier) oder Liegen auf Rollen, um der Welt zu ironisch vor Augen zu halten, dass nicht alles immer „to-go“ sein muss (vgl. hier und hier).
Ich wünsche mir ökologischen Zwiebelkuchen für einen Euro und fünfzig Cent (vgl. hier) und ökologische Surfbretter, um aus dem Arbeitsalltag zu entfliehen (vgl. hier und hier).
Ich könnte mir auch ´nen CO2-neutralen Turnschuh vorstellen, um beim nächsten Eco-Run dabei zu sein (vgl. hier und hier), Umbauanleitungen vom Auto zum Fahrrad (vgl. hier) oder auch von IKEA-Zeugs, um nicht jedes Jahr was Neues kaufen zu müssen (da war Green Lilli schlau: have a look).
Ein Laden, der Guerilla-Kochzangen verkauft (vgl. hier), falls Jan Delay nach seiner Aktivisten-Aktion Hunger auf Grillobst bekommt:
…oder vielleicht ein paar ökologische Vorhänge, um die S-Bahn zu schmücken (vgl. hier und hier) oder ein paar Guerilla-Masken (vgl. hier), um in der Öffentlichkeit nicht groß aufzufallen, oder ´ne Ritterrüstung, damit meine Klamotten nicht ständig in die Waschmaschine müssen, und wir somit Wasser sparen könnten (vgl. hier), oder Schlauchboote, um gegen die globale Erwärmung zu protestieren (vgl. hier) und und und….
Wenn es all diese Dinge gibt (und noch viel mehr), dann komme ich gern mal in Eure Stores vorbei! Oder moment mal – vielleicht machen wir selbst einen auf!?!
Eigentlich eine gute Idee. Ich frage mich, ob es eigentlich „Urban Gardening/Urban Farming“ in Deutschland (evtl. sogar im Umkreis von Berlin und/oder Bielefeld) gibt? Und wenn ja, in welcher Form? Habt Ihr Tipps?
Falls wir bis zum 21. August 2009, 14:45 Uhr CET keine Tipps hierzu bekommen haben, sehen wir uns gezwungen, dem Beispiel Tokios folgend, die WestLB-Bank zu übernehmen, um im Keller unseren Obst- und Gemüsebetrieb aufzunehmen!
(Kollage: n-guerilla)
PS. Falls Ihr in den nächsten Tagen nichts mehr von mir lest, hat hier jemand keinen Spass verstanden…
Ressourcen sind endlich, Mißstände alltäglich. Das wollen wir nicht hinnehmen. Wir glauben an die "gute Sache" - und setzen uns für sie ein.
Kreativ, kommentierend, mit Aktionen oder viralen Spots ... wann immer wir Zeit, Lust oder große Wut im Bauch haben: Für eine gerechte und nachhaltige Welt.
Wir verstehen uns als Ideenschmiede und experimentelle Werkstatt und erkunden neue Räume der Nachhaltigkeit.