Liebe arabisch sprechende Blog-Leser

Liebe arabisch sprechende Blog-Leser. Mir ist soeben folgender Spot in die Hände gefallen:

Den Kommentaren auf AdBlog Arabia zufolge, scheint die Vertonung einen nicht grad vom Hocker zu reissen…?! Würde mich über eine Übersetzung des Spots freuen! PS. Verantwortlich für den Spot ist die TBWA.

Kriege, Klima, Katastrophen – mir doch egal

„Die Informationsplattform Krium soll den fachlichen Austausch über den Zusammenhang zwischen Umwelt-, Außen-, Entwicklungs- und Sicherheitspolitik anregen. Umwelt- und Ressourcenschutz und nachhaltige Entwicklung sind wesentliche Elemente einer nachhaltigen Friedenspolitik, zu der staatliche und zivilgesellschaftliche Akteure ihren Beitrag leisten.“ So steht´s geschrieben auf den Seiten von krium.de (Zivile Umweltprävention, Umwelt und Ressourcen). Genau diese Seite schoss mir in den Kopf, als ich die Anzeigenkampagne für das leckere Bier Primus sah: Hier klicken zur Kampagne „No matter what happens.

Tja, was bleibt zu sagen: Es lebe die Ignoranz? Verantwortliche Agentur ist die TBWA.

Konsumgeil – aaahhh geilo :D

Nun wollte ich mich doch grad bei MySpace einloggen, um die NGOrillas zu füttern, da sehe ich auf der Titelseite von MySpace: Konsumgeil – 47.810 Aufrufe – 68 Kommentare

Konsumgeil wurde auf MySpace von Green.TV bereitgestellt. Die Handlung ist schnell erklärt: Supermarktkunden werfen ihre Produkte von weitem in ihren Einkaufswagen. Dann kommt die Frage: Ist das die einzige Möglichkeit den Einkauf interessant zu machen? Die Antwort lautet: Nee, ein weiterer Weg den Einkauf zum Event zu machen, ist fairtrade zu kaufen…. Die Bilder sind schön, zugegeben, die Story bzw. der Gedankengang ist, ähmm, sprunghaft, banal und weit hergeholt (?). Aber: Die Klicks bestätigen der Erfolg; ebenso die Kommentare: „is ja mal übelst porno ^^ “ oder auch „sahne sahne!!!!!!! YEAH!“ oder eben auch „aaahhh geilo :D“

Shoppers Gone Mad

Autor: Max Havelaar France
Copyright: ebd.

An dieser Stelle: Herzlichen Glückwunsch! Ich helfe gern ihn zu verbreiten.

10 Erkennungsmerkmale von Greenwashing und ein Aufruf vom BUND

Eine der Aufgaben, der sich die Nachhaltigkeits-Guerilla stellt, ist das Aufdecken von Greenwashing-Kampagnen. Doch woran erkennt man eine ehrliche grüne Einstellung und Umsetzung von grünen und nachhaltigen Produkten und Kampagnen? Und woran kann man feststellen, ob ein eher umweltfeindliches bzw. neutrales Produkt nur zu Marketingzwecken im Sinne von „Greenwashing“ reingewaschen werden soll?

Der Guardian hat 10 Punkte zur Identifizierung aufgelistet, die meiner Meinung nach (teilweise) recht schlüssig sind:

1. Fluffy language
Words or terms with no clear meaning, e.g. „ecofriendly“.

2. Green products v dirty company
Such as efficient light bulbs made in a factory which pollutes rivers.

3. Suggestive pictures
Green images that indicate an (unjustified) green impact eg flowers blooming from exhaust pipes.

4. Irrelevant claims
Emphasising one tiny green attribute when everything else is „ungreen“.

5. Best in a bad class?
Declaring you are slightly greener than the rest, even if the rest are pretty terrible.

6. When it’s just not credible
„Ecofriendly“ cigarettes anyone? „Greening“ a dangerous product doesn’t make it safe.

7. Gobbledygook
Jargon and information that only a scientist could check or understand.

8. Imaginary friends
A „label“ that looks like third party endorsement … except it is made up by the company itself.

9. No proof
It could be right, but where’s the evidence?

10. Outright lying
Totally fabricated claims or data.

via Guardian

…Apropo: „Kohle fördern, CO2 stoppen“ – so wirbt Vattenfall. Der BUND ruft auf, dem Greenwashing der Stromkonzerne ein Bild entgegenzusetzen. Scholz & Friends hat den „ersten“ Schritt gemacht. Machen wir den Zweiten? Hier geht´s zur Kampagne vom BUND