Hallo LOHASE twitterte der PARKO

Der LOHASe hat einen computeraffinen Freund: Der PARKO!

Hallo PARKO sprach der LOHASE. Hallo LOHASE twitterte der PARKO zurück.

PARKO und LOHAS

PARKO und LOHAS

Der Partizipative Konsument (PARKO) befindet sich in der Schnittmenge aus der LOHAS-Zielgruppe (Lifestyle of Health and Sustainability) und dem intensiven Online-User. Ich erlaube mir mal, ein paar Auszüge daraus zu kopieren:

Mehr als 80% der Partizipativen Konsumenten fordern nicht nur die Offenheit von Unternehmen für Verbrauchermeinungen und -kritik, sondern echte Dialogfähigkeit.

Fast ebenso viele (78%) mahnen eine klare Haltung jenseits schöngefärbter Werbung – die 70% für unglaubwürdig und durchschaubar halten – an, wenn Unternehmen und Marken aus der Beliebigkeit herausragen wollen. Bereits gut die Hälfte der Partizipativen Konsumenten (49%) sehen Potenziale für die Unterscheidung im Wettbewerb im ökologischen und sozial gerechten Handeln.

71% der Partizipativen Konsumenten sehen das Internet für das Monitoring von Verbrauchermeinungen als wichtige Anlaufstelle. So halten auch 72% bei der Informationssuche die Meinungen anderer Verbraucher für wichtiger als die offiziellen Unternehmensinformationen.

Dass die Nutzung innovativer, dialogischer Kommunikationsmittel ein erfolgreiches Unternehmen ausmacht, bestätigen 61% der Partizipativen Konsumenten.

99% der Partizipativen Konsumenten wünschen sich die Nachhaltigkeits-Guerilla als Regierungspartei

Ups, bei der Auflistung hat sich ein Fehler eingeschlichen. Wer findet ihn?

Mehr Informationen zur Studie über die PARKOS gibt´s bei Zucker.

Nachtrag vom 26. Mai 2009: …ein Bild, welches ich Euch nicht vorenthalten möchte: „The holy Tweeter“! Fundort: http://program2.society6.com/posts/Sarahs_Sparrow

Werbung für Produkte, die es nicht gibt, aber geben sollte

Puma verkauft jetzt den CO2-neutralen Turnschuh. Sixt-Autos tanken Wasser. Pepsi Cola Biokunststoff-Dosen zerfallen nach Cola-Genuss zu Torf. Car-Glas-Autoscheiben bestehen aus Farbstoffsolarzellen…

Werbung für Produkte, die es nicht gibt, aber geben sollte.

Projektidee: Wir wollen durch Werbung Nachfrage nach nachhaltigen und umweltfreundlichen Produkten schaffen, die bisher noch gar nicht angeboten werden. Sprich: Wir schalten eine Werbung für z.B. den C02-neutralen Turnschuh o.ä. Wenn der Konsument diesen dann anfragt (bei Puma, Addidas, Nike etc.), wird er erfahren, dass es diesen Artikel nicht gibt. Nach und nach werden die Produzenten dann aber an einer Entwicklung feilen, da das Produkt ja scheinbar angefragt wird… Der Markt wird nach und nach mit „guten Produkten“ versorgt!

Konzept verstanden? Dann macht mit! Welche nachhaltigen Produkte sollte es Eurer Meinung nach geben? Wo steckt die Forschung fest, bzw. bremsen die Produzenten (Eurer Meinung nach) absichtlich? Welche utopischen Produkte könnt Ihr Euch vorstellen? Die beste Idee wird vermarktet!

Wir haben die Idee auch bei Sei-ein-Futurist eingestellt. Hier könnt Ihr auch für uns stimmen, um schon mal 1000 Euro für erste Werbeanzeigen etc. zu haben.

An dieser Stelle: Wer uns unterstützen möchte – bitte melden (sprich „Wir stellen Anzeigefläche für konkrete „Produkte, die es nicht gibt, aber geben sollte“ zur Verfügung; wir helfen beim Anzeigenentwurf, beim Spotdreh, stellen Plakatflächen zur Verfügung, machen Euch eine Produkt-Website etc.).

Noch mal zum Verständnis: Es soll also eine echte Werbekampagne entstehen für ein wünschenswertes Produkt, welches, wenn wir ordentlich die Werbetrommel schlagen evtl. sogar von einer Firma angeboten wird, weil es der Konsument will:

Konsument: „Hey, ich will den CO2-neutralen Turnschuh kaufen.“
Verkäufer: „Haben wir nicht“
Konsument: „Wie, habe ich doch in der Werbung gesehen?“
Verkäufer: „Haben wir trotzdem nicht“

Wenn das dann 100.000 mal passiert, wird sich Puma, Nike, Addidas oder wer auch immer irgendwann überlegen: „Na, wenn alle diese Leute den CO2-neutralen Turnschuh nachfragen, wird es wohl einen Markt geben – Jungs aus der Entwicklungsabteilung – haut rein!!!“ (Anm. der CO2-neutrale Turnschuh ist nur ein Platzhalter – denkbar wäre jede andere nachhaltige Produktvision)

Konzept jetzt klar?!

Nachtrag vom 06. Mai 2009: Wenn er nur etwas stabiler wäre…:

Monsanto hat die Nachhaltigkeits-Guerilla gekauft …

(Ein Geheimtip)Das gönne ich mir an besonderen Tagen:  Saftiger Rinderrücken vom Schwein. MON Dieu ist das Gut!!!!

Was musste ich heute in der taz lesen: „Unternehmen kaufen Blogger“! Ich bin gegen diese verdammte Pressefreiheit. Da wird ein doch nur das ganze Geschäftsmodell kaputt gemacht.

(Ein Geheimtip) MONlenta – die italienische Lebensart. Mmmh lecker.

Tja, nun ist es heraus. Wir sind in Wahrheit nur ganz billige ASTROTURFER. Dieses ganze nachhaltige Streetart-Ding und Moos-Graffiti von dem hier ab und an geplaudert wird, ist in Wahrheit alles genmanipuliert. Jetzt wo alles aufgeflogen ist, können wir endlich unsere gesponserten dicken Schlitten aus der Garage holen und alles platt machen.

(Ein Geheimtip) Für einen spannenden Kinoabend – ohne mein allersüßestes PopMON nur halb so schön…

Das Leben ist eben kein Zucker schlecken … wir werden dafür bezahlt und das nicht schlecht. prost.

streetart aus frankreich _ die crazy-birds

streetart aus frankreich _ die crazy-birds

Umbau-Anleitung: Vom Auto zum Fahrrad

„Ich mag nicht auf mein Auto verzichten – hab es schon so in mein Herz geschlossen….“ Kein Problem! Wer sein Auto liebt, aber trotzdem lieber „nachhaltig unterwegs“ sein möchte, der greift einfach auf die Umbau-Anleitung der Künstlergruppe FOLKE KÖBBERLING & MARTIN KALTWASSER zurück.

Auf ihrer Homepage erklären Sie, wie aus dem liebgewonnenen Auto ganz schnell ein Fahrrad zusammen geschustert werden kann:

Diese und weitere Tolle Ideen findet Ihr hier.

Der GEIST w i l l n i x & das FLEISCH ist schwach.

Wer sich viel in Großstädten bewegt, dem wird allzu oft der träge Geist der Massen geradezu aufgedrängt. Nicht dass es keine leuchtenden Ecken und Kanten im Alltagsgewimmel gäbe – die kommen sicherlich zu Genüge vor … aber genau das ist ja das Schlimme. Selbst der gewiefteste Beobachter, kann sich dem nicht entziehen und ist im Nu Teil einer Zwangsidiotie der Masse.

nur der fette vogel fährt nach oben

Bei der tagtäglichen Herausforderung einen Höhenunterschied zu bewältigen, ist die Rolltreppe meistens 1. Wahl – vor allem in den STOßzeiten. Wer nicht drängelt, muss manuell seinen schlaffen Körper etliche Stufen herauf oder herunterquälen. Nee bloß nicht. Da wartet & schubst der Mob doch lieber vor der Rolltreppe. Ist niemand froh, dass der eigene Körper noch selbst bewegt werden kann?

Es kommt schon mal zu Situationen, in denen eine Horde von sportlichsten Menschen die Rolltreppe benutzt. Und daneben auf der guten alten analogen Treppe schleppen sich die Fahrradfahrer und Kinderwagenbesitzer ab. Nicht minder interessant zu beobachten, sind die Leute mit gebrochenen Gliedmaßen – die werden gnadenlos zu akrobatischen Höchstleistungen angespornt.

NachhAltig ist doch auch – wenn schon den eigenen Leib mit Bewegungsmangel schänden – mit wachen Sinnen auf Mitmenschen im Alltag zu achten. Ach ja, wenn es nur so einfach wäre, eine Kultur der schlechten Gewohnheiten zu durchbrechen … aber der GEIST w i l l    n i x  & das FLEISCH ist schwach.

Achso _ wo bleibt eigentlich mein LAUFesel?

Pac-Man isst den letzten Baum

Pac-Man isst den letzten Baum. Nett ist das nicht. Und könnt Ihr Euch noch an das Ballerspiel auf dem Atari erinnern? Wie hiess es denn gleich noch (?):

Es ist kein Spiel mehr: Jeden Tag sterben Pflanzen- und Tierarten unwiederbringlich aus (laut WWF sind es 3 bis 30 Arten pro Tag) und große Teile des globalen Waldbestandes sind aufgebraucht. Google Earth bietet sogar einen Feature namens „Disappearing Forests“ an, mit dem das Ausmaß der gerodeten Waldflächen anzeigt werden kann.

Die Idee zu den Plakaten (oben) hatte Alexander Nedelev.

(PS. Dieser Mister Wong ist doch wirklich ein abgebrühter Typ! „aussterben | sehr beliebt | Mister Wong“ – Aussterben, sehr beliebt? Was soll das denn heissen? Ein echter Fiesling!)

(…für mich nur noch „Mieser Wong“)

Obey Giant: Street Art für Charity

Obey Giant plakatiert seit einigen Jahren schon sein „André the Giant“-Motiv. Der eine oder andere dürfte es bereits gesehen haben:

André the Giant ist eigentlich ein Wrestler der ersten Stunde. Durch das Obey Giant Projekt wurde das Motiv des Wrestlers weltberühmt (auch wenn wahrscheinlich nicht jeder weiss, wer dieser Giant eigentlich ist).

Nun wurde die „Monkey Pod Canvas Auction for Charity“ ins Leben gerufen. Eine Original-Collage mit Zertifikat des „Obey Giant“-Künstlers wird meistbietend versteigert.

Mehr dazu auf der Homepage von Obey Giant

Nachhaltigkeit als dritte (industrielle) Revolution

Im September 2008 erschien die BMU-Broschüre „Die dritte industrielle Revolution – Aufbruch in ein ökologisches Jahrhundert“. Der Untertitel lässt auf mehr hoffen: „Dimensionen und Herausforderungen des industriellen und gesellschaftlichen Wandels“. Die gesellschaftliche Dimension wird also auch bedacht; sich nicht auf die industrielle Revolution allein verlassen. Doch wie kann die gesellschaftliche Revolution aussehen? Revolution selber machen, aber wie?

Ideen und künstlerische Umsetzungen zu „Revolution“, „Gedanken zu Revoltion“ können ab sofort eingereicht werden. Kunstschaffende aller Bereiche können sich mit ihren Vorschlägen für die Teilnahme am Kommunikations-Projekt „Gedanken zu Revolution“ bewerben, welches im August 2007 von Tibor Müller und Stefan Riebel gegründet worden ist. Weitere Informationen und die Teilnahmebedingungen sind unter www.gedanken-zur-revolution.de einzusehen.

Viel Glück an alle kunstschaffenden UmweltaktivistInnen!

Update vom 16. April 2009: Revolution never Stops!
REVOLUTION