Hall of Shame: Damit CSR kein BlaBla wird, bleibt, ist

Bald steht Sie wieder an: Die alljährlich stattfindende Wahl der Hall of Shame. CSR (Corporate Social Responsibility) ist allzu oft leeres Geschwätz. Während öffentlich über Verantwortung im Unternehmen philosophiert wird, wird oft genug intern wenig Rücksicht auf Arbeits- und Menschenrechtsverletzungen genommen.

Damit dies auch öffentlich gemacht wird, haben Greenpeace Schweiz und “Die Erklärung von Bern” den Public Eye People´s Awards ins Leben gerufen. In der Hall of Shame sind Walt Disney, der Wal Mart, die Citi Group etc. vertreten.

Klickt man z.B. auf den Konzernkopf von Walt Disney erhält man folgende Informationen:

Walt Disney verleiht sich gerne ein unbeschwert-fröhliches Image. Schwere Arbeits- und Menschenrechtsverletzungen trüben aber das Bild, das uns der Unterhaltungsriese zu vermitteln versucht. Walt Disney lässt einen Grossteil seiner Spielwaren in China herstellen. Dass bei den Lieferanten haarsträubende Arbeitsbedingungen herrschen, scheint den Konzern nicht zu kümmern. Im Gegenteil, er hält die Namen seiner Zulieferer geheim und schützt sie damit vor Kontrollen.

Arbeitstage von bis zu 15 Stunden an sechs bis sieben Tagen die Woche sind nur ein Punkt auf einer langen Liste von Arbeitsrechtverletzungen bei den Disney-Lieferanten. Obwohl Disney sich selbst einen Verhaltenskodex für Zulieferbetriebe auferlegt hat, hält er sich nicht dran. Unfälle, häufig hervorgerufen durch Sicherheitsmängel und Übermüdung, fordern immer wieder Verletzte und nicht selten auch Tote.

Mehr Informationen zum Public Eyes People´s Award gibt es hier.

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