Battle of the year: Strom vs Storm

Liebe Kinder, heute melde ich mich mit einem Gleichnis mit dem wunderbaren Titel “Der Strom und der Storm”. Es war einmal der Strom. Der hatte einen ollen Zopf und alle Fans bewegten sich stromlinienförmig mit der Masse:

Irgendwann wurde der Strom dann zu teuer, und die Anhänger der ollen Zöpfe wunderten sich: ‘Oh, wie finanzieren wir nur unsere Gewohnheiten? Ohne Strom geht ja gar nichts. Wir sind doch so gern daheim und den ganzen Tag im Internet, vor der Glotze, an der E-Gitarre und so.” Da half nur eins: Der Strom muss billiger werden! Da waren sich alle einig, und erst recht die olle Bild: Jetzt den billigsten Strom sichern und bloss nicht auf die olle Umwelt achten! (siehe bild.de).

So, liebe Kinder, und, na, genau! Die neue Devise heisst: Weg mit den ollen Zöpfen! Die ollen Zöpfe wurden früher nur solange getragen, bis aus dem Mädchen eine junge Frau wurde (so erzählt es jedenfalls meine Mutter, die ich hier leider nicht verlinken kann. Sie hat nämlich gar kein Internet, sondern übt im Garten die Windmühle, aber das ist eine andere Geschichte…). Also werden wir endlich erwachsen…?

(Bildquelle: kempers on tour)

Denn wisst Ihr, was viel besser ist als Strom?

Ja! Der Storm ist besser! Der kann nämlich die Windmühle und hat soviel erneuerbare Energie im Körper, dass er die ollen Elektrogeräte gar nicht braucht, und lieber rausgeht, statt im Internetz die ollen Spiele zu zocken und sowas alles…


(Bildquelle: Neue OZ)

Was sagt Peter Lustig so schön? Abschalten! und raus an die Luft!

Augen auf und Ohren zu

(Grüne Ohren, Bildquelle: Portraits with horses)

Mit 15 noch grün hinter den Ohren? Dann les´ mal den Eintrag vom 17. September 2009.

Ich habe mal versucht im Rahmen des Community Developments die Idee weiter zu spinnen – und heraus gekommen ist ein PDF mit dem schönen, einprägsamen Namen “Praxisanalyse von Netzwerk- und Konfliktstrukturen für die Entwicklung von Strategien und Handlungsfähigkeit in Machtkonstellationen am Beispiel eines öko-sozialen Kiezfestes, organisiert durch die Nachhaltigkeits-Guerilla”.


(Bildquelle: TV-Scripte.de)

Schau Dir das PDF an, Mann!!
Hier geht´s direkt zum PDF mit dem einprägsamen Namen.

Heart Attack

(Bildquelle: http://artokulto-alternative-art.blogspot.com/).

In München regnet es Herzen; zumindest in der Pestalozzistraße (oder in der Nähe), so gesehen von artokulto auf dem Blog “Streetart und Kunst im öffentlichen Raum/ München”.

Vor etwas über einem Jahr hatte ich in einem Posting “Das beste, was einem Panzer passieren kann” vorgestellt. Fallende Herzen ist wohl das Beste, was einem Bomber passieren kann…

Veränderung selber machen

…ist gut, aber manchmal hilft (nur) spenden (und telefonisch nachhaken, wie Torch empfiehlt). Hier eine Liste mit Institutionen von Welthungerhilfe bis SOS-Kinderdorf, die Spendenkonten für ‘Hilfe für Haiti’ eingerichtet haben. Torch, selbst gebürtiger Haitianer, steht Rede und Antwort zur Situation vor Ort (auf dem Blog von ‘I love Graffiti’). Lest selbst.


(Torch / Bildquelle: I Love Graffiti)

Hustler im E-Mobil


(Bildquelle: Lizzy Peters).

Green should never be seen. Ich mache daraus mal: Ökoklamotte sollte nicht nach Ökoklamotte aussehen und Ökomobil nicht nach Ökomobil.


(© Jean-Phillip Dyeremose)

Na, da haben wir ihn ja, den aggressiven Dandy, wie im letzten Beitrag 2009 beschrieben, der seine Umwelt mit Syle verändert (obwohl der junge Herr so herrlich harmlos aussieht, dass das Wort ‘aggressiv’ hier schwierig zu gebrauchen ist, aber Fachausdruck ist Fachausdruck).

Die Frage ist allerdings, reicht sowas, wie Jean-Phillip Dyeremose green-fashion-mäßig designt hat, um nicht nur die LOHASEN zu überzeugen, sondern auch die ‘Pimps’ der Stadt, also hat die Klamotte Statuskraft ‘in da hood’? Fraglich… (Und andererseits: Ist des LOHASen Statussymbol, nicht gerade sein ‘Nachhaltigkeits-Getue’, so dass es ihm statusmäßig vielleicht sogar besonders wichtig ist, dass er nachhaltig konsumiert? Von daher kann ich mir vorstellen, dass es für diesen Typus sogar von Nachteil sein kann, dass Green nicht gesehen wird…).


(Bildquelle: MOK)

Werner Maschewsky, einer der wenigen Umweltgerechtigkeitsexperten in Deutschland, hat bei seinen Recherchen nachgewiesen, dass fast alle Umweltprobleme, die die Gesundheit beeinträchtigen, in sozial benachteiligten Stadtteilen auftreten. Trotzdem ist das Thema Green Fashion, Grüner Konsum, Grüne Mobilität in diesen ‘benachteiligten Kiezen’ kaum Thema.

Glaubt Ihr echt, Ihr bekommt MOK, ‘Hustler aus Neukölln’ in das Ökomobil unten hereingestopft (?), oder in die Klamotte oben (?):


(Bildquelle: Grüne Mayen-Koblenz)

Wäre ja schön, aber bis dahin bedarf es wohl noch seine Zeit…

Nachhaltigkeit ist ja so sexy (endlich), Teil 2


(Bildquelle: Every Day should be Saturday)

Tja, jetzt debattieren die Damen und Herren der Nachhaltigkeits-Community schon seit Jahren darüber, wie Nachhaltigkeit sexy verpackt werden kann, und mir fallen gleich zwei Bilder in die Hände (und das an einem Tag!), die Nachhaltigkeit sexy machen: Diesmal ist es die Versinnbildlichung von erotischer nachhaltiger Mobilität – eine Fahrradrikscha, die eine Stripperin durch die Strassen zieht! Wow, ich lach mich tot. Na, dann debattiert mal schön weiter, während ich Pole-Dance lerne… mehr

Nachhaltigkeit ist ja so sexy (endlich)


(Bildquelle wird nachgereicht, sobald es mir wieder einfällt…)

“Die Vorbehalte gegen Regenwasser in der Waschmaschine sind in der Regel irrational. Denn die Regenwasserqualität in der Zisterne ist meist besser als man denkt. Bei fachmännisch eingebauten Regenwasser- nutzungsanlagen kann man heute davon ausgehen, dass die Regenwasserqualität der von Badewasser entspricht. Vorraussetzung ist hierfür, dass das Regenwasser kühl und vor Licht geschützt gelagert wird. Anderfalls würde das Wachstum von Keimen und Algen gefördert, was die Qualität des Regenwassers beeinträchtigt. Ein Einbau der Zisterne im Erdreich kommt diesen Kriterien entgegen.” (Zitat aus Ökologisch bauen)

Wow! Na dann Badewanne aufs (grüne) Dach gestellt, warten bis der Regen fällt und baden nach Lust und Laune! Und wer dabei auch noch so gut aussieht, wie auf dem Foto, der hat´s geschafft Nachhaltigkeit endlich sexy zu kommunizieren!

WildVolk am Haken


(Minotaur / Bildquelle: /seconds)

StadtWild war ein Beitrag u. a. über die Rückeroberung der Stadt durch das (Graffiti-)Wild. Bei /seconds zeigt Antonakis Christodoulou, wie es ist, wenn sich das Wild (fast) unauffällig und ganz beiläufig unters Volk mischt.


(Owlhead / Bildquelle: /seconds)

Bleibt zu hoffen, dass sie nicht am Haken enden….

(Wildvolk als Beute / Bildquelle: Lehrprinz)


(Wildvolk als Selbstmörder / Bildquelle: Thomas Alexander)

Sustainable B-boy´s ´n´girls

Heute mal ein kurzer Eintrag; aber nach meinen Einträgen zu Bauchtanz, Burkas und Bikinis und meinen Künstlervorstellungen in What country would jesus bomb, wobei nur Guerilla, Burka und Bombing als Stichworte herhalten mussten, soll nun mal die positive, offene, internationale Sprache des Breakdances vorgestellt werden. Super Video, oder (?):

Yeah! By the way: Wisst Ihr eigentlich woher Michael Jackson seine Moves hat (?):

…eventuell doch von Bob Fosse’s “Snake in the grass” im 1974er “Der kleine Prinz”?

Tanzen verbindet. Das hatte auch die UNESCO erkannt und bereits 2006 das Projekt Wohin gehst Du? ins Leben gerufen. Was ist eigentlich daraus geworden? (Womit wir schon wieder bei den Kiezfesten mit Breakdance-Elementen wären…)


(Bildquelle: Zoonar)

Sehr schön ist auch die internationale Bewegung ‘Breakdance for Peace and Positive Social Change’, die mittlerweile in Mali, Mexiko, Uganda und und und aktiv ist!

Vor nicht allzu langer Zeit, wurde die Gruppe ‘Smart Rhythm’ bei ‘Der Westen’ vorgestellt. “Wir wissen aus eigener Erfahrung, dass man durch das Tanzen nicht auf die schiefe Bahn gerät”, erklärt Seyit Öztürk hier in einem Interview.

Also, alle Aspekte sprechen dafür: Rein in die Dancing-Schuh, I got another funky rap for you.

That´s it. Ich bin draussen…

What country would jesus bomb?

Das Bubble-Projekt sammelt ‘Sprechblasen-Plakate’, sprich Plakate, auf denen, dem Protagonisten eine (manchmal) sozialkritische Aussage in den Mund gelegt wird. So wird z. B. aus einem Grand-Theft-Auto Videokonsolespiel-Werbeplakat eine Anti-Kriegs-Erklärung:


(Bild: ‘What country would Jesus bomb’, Bildquelle: Bubble-Projekt)
Schön, schön.

Prinzessin Hijab verteilt zwar keine Sprechblasen, dafür aber Burkas und Guerilla-Masken, und verändert somit ebenfalls die ursprüngliche Werbeaussage und lädt zum Nachdenken ein:


(Bild: D&G mit Burka / Bildquelle: Prinzessin Hijab)

…und hier verteilt die Prinzessin Guerilla-Masken:

(Bild: Frau mit Maske / Bildquelle: Prinzessin Hijab)

Auch finde ich die ‘Close Window’-Aktion wirklich ansprechend. In der Web-Welt kann alles (auch jeder Werbebanner) einfach weggeklickt werden. Im Real-Life leider nicht. Aber: Symbolisch kann man sich die ‘Close-Window-Kreuzchen’ auch runterladen und oben rechts auf Werbeplakate kleben! Einfach und gut! Hierzu gibts übrigens auch eine Facebook-Gruppe. Be part of it!


(Bild: Pop Down / Bildquelle: Pop Down Facebookgruppe).

…zugegebenerweise etwas subtiler als unser ‘Verz*cht’, wenn auch für Nonliner nicht unbedingt auf Anhieb verständlich….