Veröffentlicht am 24. November 2009 von Edel-Ali-Fresh
Immer weniger Supermarktketten haben immer mehr Macht! Den hohen Preis- und Leistungsdruck, dem die Lieferanten dadurch ausgesetzt sind, geben sie entlang der Lieferkette weiter. Leidtragende sind die ArbeiterInnen in den Fabriken und auf den Plantagen in den Produktionsländern ebenso wie die Angestellten in Deutschland. Deshalb fordert die Supermarktinitiative die kontrollierte Einhaltung sozialer und ökologischer Standards entlang der gesamten Lieferkette sowie eine sektorweite kartellrechtliche Untersuchung der Marktmacht der fünf größten Supermarktketten.
Solidarisiere Dich mit den ArbeiterInnen und unterstütze die Aktion! Unterzeichne die Petition auf www.unfairen-einkauf-stoppen.de.
Da Mitglieder der Nachhaltigkeits-Guerilla aktiv am Spot beteiligt waren, und wir auch 100%ig hinter der Aktion stehen, soll an dieser Stelle (ausnahmsweise) der Original-Pressetext verwendet werden…
Veröffentlicht am 17. September 2009 von Edel-Ali-Fresh
Umweltthemen sind für die meisten Jugendlichen relevant, Kenntnisse aber häufig gering. So lautet die Mitteilung vom 31. März 2009 vom OECD Berlin Center mit einem Verweis auf die Studie “Green af fifteen”.
Hier setzt die Nachhaltigkeitsguerilla an, denn wir versuchen die Themen aufzugreifen, die 15Jährige packt (vgl. Edel-Ali-Fresh). Gut, nicht immer gelingt uns das, aber ein Versuch ist es allemal wert.
Wir greifen möglichst jugendrelevante Themen auf und verpacken sie mit “Spirit”, wenn ich das Wort hier mal verwenden darf, um dann vielleicht auch den einen oder anderen interessanten Umwelt- und Nachhaltigkeitshinweis zu geben (denn so langweilig ist´s oft dann doch wieder nicht).
Unsere Frage an die nicht mehr ganz so junge Generation, bzw. an die Damen und Herren, Bewacherinnen und Bewacher von Fördertöpfen etc.: Wollt Ihr uns nicht fördern, damit wir auch weiter so unabhängig bloggen und Ideen verbreiten können? Ausserdem sehe ich da Kiezfeste mit Breakdance-Elementen, Velo-Polo, Social Rap, Sprühaktionen mit Inhalt (ja, Inhalte hat er gesagt, vgl. Stadtwild-Motive, Streetart and social Movements, Grüne Strassenkunst etc. pp.).
Bitte wenden Sie sich vertrauensvoll an uns. Wir haben einen ganzen Block (also Block, nicht Blog) voller Spendenquittungen. Andernfalls machen wir eine Kooperation mit econsense – und das ist eine (nicht ganz so ernst gemeinte) Warnung.
Nachtrag vom 22. Oktober 2009: Im Nachhinein ist mir aufgefallen, dass, um beim Velo-Polo teilzunehmen (wie im Ursprungsposting noch gross progagiert), ein paar Scheinchen in die Hand genommen werden müssten (vgl. Preisliste Fixies). Stelle ich mir vor, dass nur reiche Jugendliche daran teilnehmen können, dann finde ich die Idee schon wieder saublöd. Das wollte ich mir aber nicht eingestehen, und habe mal ein bisschen recherchiert: Siehe da, die Do-it-yourself-Bewegung hat eine Anleitung zum Umbau vom normalen Rad zum Fixie bereit gestellt. Somit kann jeder Jugendliche, der entweder selbst keine zwei linken Hände hat, oder einen Papa oder einen Freund, der technisch etwas visiert ist, aus seinem Rad ein Fixie machen und beim Velo-Polo (oder wahlweise auch beim Radball, sprich soetwas wie Fussball mit dem Rad) mitmachen. Die Anleitung gibt´s hier: Anleitung Do-it-yourself-Fixie-Bau.
…man könnte dies natürlich auch mit Fahrrad-Handwerkbetrieben aus der Region zusammen auf dem Kiezfest durchführen. Unter Anleitung sozusagen….
Nachtrag vom 26. Oktober 2009: Scheinbar geht´s ja auch ohne Spezialrad (vgl. Live-Radsport.ch).
Nachtrag vom 03. März 2010: Ich habe mal versucht im Rahmen des Community Developments die Idee weiter zu spinnen. Schau Dir das PDF an!
PDF “Praxisanalyse von Netzwerk- und Konfliktstrukturen für die
Entwicklung von Strategien und Handlungsfähigkeit in
Machtkonstellationen am Beispiel eines öko-sozialen Kiezfestes,
organisiert durch die Nachhaltigkeits-Guerilla”
Änderung vom 15. März 2010: Sorry, das PDF gibts hier ab jetzt nicht mehr. Es wurden fiktive Aussagen mit realen Personen vermengt. Um also Missverständnisse auszuschließen, habe ich mich entschlossen, das PDF hier wieder rauszunehmen.
Veröffentlicht am 16. Juni 2009 von Edel-Ali-Fresh
Eigentlich ja ein Grundgedanke der Umwelt- und Nachhaltigkeits- bewegung. Reparieren, Nutzungsdauer verlängern, Produkte länger und “besser” nutzen. Dazu gibt es am 19.06.2009 ein paar Workshops und Foren mit ganz praktischen Bezug, angefangen bei Tricks und Tipps zum Fahrräder reparieren, über die Herstellung von Möbeln aus “Restholz” bis zur Wieder- und Weiterverwendung von ausgemusterten PCs. Eigentlich machen wir hier ja keine Ankündigungen, aber ich finde das Programm so schön naheliegend und es passt zum “Veränderung selber machen” (sowohl die Workshops als auch die Videos). Mehr Infos gibt´s hier: www.besser-nutzen.de sowie bei der Grünen Uni und auf Amazee/ReUse-Movies und Amazee/enviralments.
Was passiert, wenn eine kleine Gruppe von “Nachhaltigkeits-Aktivisten” den Innenraum der S-Bahn als Wohnzimmer schmückt und einfach mal einen gemütlichen Kaffee zu sich nimmt incl. Keks, Kind und Strickzeug (Nein, wir reden hier nicht von Yarn Bombing, obwohl auch hierbei Guerilla und Stricken Hand in Hand gehen…)? Es entsteht Aufmerksamkeit.
Reaktionen, wie “Feiern die Geburtstag?” oder “Warum gibt es eigentlich sonst keine Vorhänge in der S-Bahn?” kamen promt. Aber: es wurde kein Geburtstag gefeiert in der letzten Februar-Woche 2009 (jedenfalls nicht an diesem besagten Termin). Vielmehr sollte gezeigt werden, dass es viiiiiieel gemütlicher ist, mit der S-Bahn zu fahren (oder auch mit anderen öffentlichen Verkehrsmitteln), als mit der eigenen “Karre” unterwegs zu sein. Also nicht nur umweltfreundlicher, sondern eben auch viel kommunikativer!
Habt Ihr Lust, in Eurem “Kiez” auch mal eine schöne Wohnzimmer-S-Bahn-Guerilla durchzuführen? Wie es geht, hat die Zugvögel/Trainbirds-Clique hier veröffentlicht. Es finden sich hier übrigens auch viele weitere, nette “Guerilla-Artist-Ideen”
Die ganze Aktion in dokumentarische Form könnt Ihr Euch hier anschauen:
Idee & Umsetzung: Die Zugvögel (bzw. Trainbirds)
Mediale Begleitung: Paula Marie Hildebrandt (Fotos) und die Nachhaltigkeits-Guerilla (Fotos: Marcel Schroeder // Bewegtbild: Maik Eimertenbrink)
(Anm. d. Redaktion: Das Filmmaterial wurde mit der Testversion vom AVS Video Editor 4 geschnitten. Falls uns allerdings jemand einen kostenlosen Schnittplatz in Berlin zur Verfügung stellen möchte: Immerzu und besten Dank!)
Veröffentlicht am 21. Oktober 2008 von Edel-Ali-Fresh
Wer hat in diesem Jahr den Negativpreis für das schlimmste irreführende und manipulative Lobbying in Brüssel verdient?
Für den Worst EU Lobbying Award stehen folgende Kandidaten zur Wahl:
Die Agrosprit-Lobby – nominiert für ihre irreführenden Kampagnen, Agrotreibstoffe „grün“ zu färben
Die European Alliance for Access to Safe Medicine (EAASM) – nominiert, weil sie die Beteiligung großer Pharmakonzerne in ihren Kampagnen verschweigt
Das European Business and Parliament Scheme – nominiert dafür, dass sie Lobbyarbeit aus ihren Büros im Parlamentsgebäude betreiben
Die Brüsseler Lobby- und PR-Agenturen Gplus und Aspect Consulting – nomiert für ihre Rolle als Verbreiter von Kriegspropaganda im jüngsten Konflikt zwischen Russland und Georgien.
Die International Air Transport Association (IATA) – nominiert für ihre irreführende Lobby-Kampagne mit dem Ziel, Vorschriften zur CO2-Reduzierung im Luftfahrtsektor zu vermeiden
Stimmen können bis zum 30. November über Worst Lobby abgegeben werden. Die Gewinner werden bei einer feierlichen Preisverleihung am 9. Dezember in Brüssel bekannt gegeben (und Preise werden sicherlich auch abgeholt…).
Mein persönlicher Favorit ist die International Air Transport Association, weil sie brav dafür sorgt, dass Fluggesellschaften vom EU-Emissionshandel ausgenommen werden– oder wenigstens freie Verschmutzungsrechte zugesprochen bekommen sollten. Ganz modern und offen für Diskussionen sind Sie, die Boys und Girls bei der IATA, und diskutieren auf ihrem Blog, ob denn Zugfahren wirklich umweltfreundlicher sei, als zu fliegen? Is rail really greener than flight?. Die Studien, die belegen, dass Flüge umweltfreundlicher sind, wie soll es anders sein: unabhängig.
Nachhaltigkeits-Guerillero und Filmblicker Holger Muster hat ein nette Antwort gefunden: Lehrer hat Flugwut
Veröffentlicht am 12. September 2008 von Edel-Ali-Fresh
Schleck, schleck und schon ist Mann vergiftet. Tja, so kann´s kommen, lieber Kurt Krömer. Gott sei dank, hat er es überlebt…
Was steckt genau dahinter? Der BUND gab uns den Auftrag, im Rahmen der REACH-Diskussion mal die Stellung des BUND zum Thema REACH darzustellen. Der BUND war und ist der Ansicht, dass Unternehmen preisgeben sollten, welche Gifte sich in ihren Produkten befinden – auch wenn sie (ursprünglich) nicht zum Verzehr produziert worden sind. Trotzdem kommt man immer wieder mit diesen giftigen Substanzen in Berührung – schlimmstenfalls mit dem Mund – es reicht aber auch schon wenn diese giftigen Substanzen auf die Haut geraten.
Wir haben überlegt, wie man dieses Problem darstellen könnte. In welchen “täglichen Situationen” kommen wir mit giftigen Substanzen in (ungewollte) Berührung. Klar, beim “Lecken eines High Heels”, beim Anziehen von Strumpfhosen, beim Küssen von Badewannenenten….
Der Spot wurde von den Nachhaltigkeits-Guerillas Patricia Schulte (Regie), Christian Molle (Produktion), Marcel Reategui (Kamera) nach einer Ideenfindung von Patricia Schulte, Christian Molle und Maik Eimertenbrink erstellt.
Veröffentlicht am 9. September 2008 von Edel-Ali-Fresh
Vor einigen Tagen hatte ich noch auf meinem provisorischen Blog bei MySpace (http://blog.myspace.com/ngorillas) gepostet, dass wir uns freuen, ein umweltfreundliches Graffiti gefunden zu haben, und zwar eines, welches Graffiti mit Moos ermöglicht (!); gesehen bei der Künsterlin Anna Garforth (http://www.crosshatchling.co.uk/).
Veröffentlicht am 8. September 2008 von Edel-Ali-Fresh
“Arm, aber sexy” – ja, das könnte passen… haben wir uns gedacht und sind eingetreten: In DIE Allianz der Allianzen. Und promt hat die Allianz auch noch einen Preis “abgesahnt”. Obwohl “absahnen” wohl zuviel gesagt ist. Wohl eher abge”magermilcht”. Aber immerhin scheinen wir förderungswürdig zu sein! Und das ist ja schon mal was, oder? Fördert einer, fördern alle? Na, hoffentlich!
Die Allianz besteht aus einem bunten Haufen: UniRadio, Nachhaltiger Filmblick, Survival, Rock gegen Kinderarmut, Farm der Tiere, Der unglaubliche Holk usw. usf.
Auch wenn es sich´s finanziell vielleicht nicht soooooooo gelohnt hat, so hat es dem Berliner Networking doch sehr gedient – und das ist doch vielleicht sogar mehr wert!
Ressourcen sind endlich, Mißstände alltäglich. Das wollen wir nicht hinnehmen. Wir glauben an die "gute Sache" - und setzen uns für sie ein.
Kreativ, kommentierend, mit Aktionen oder viralen Spots ... wann immer wir Zeit, Lust oder große Wut im Bauch haben: Für eine gerechte und nachhaltige Welt.