Via Schöner.wärs.wenns.schöner.wär hab ich´s gefunden: Die StreetArt-Kampagnen zu Durst, Hunger und Kapitalismus. Die Schöner-Werder haben´s bei den Rebel-Artlern gefunden und eben diese haben es vom Vandalog und fabriziert hat´s letztendlich der Specter:
(“Durst”; Drink water vorher und nachher; Bildquelle: Specter Art)
Hier wurde so an der Typo gebastelt, als sei die untere Worthälfte bereits im (Hoch-)Wasser verschwunden. Das Graffiti spielt somit wunderbar mit der Landschaft. Wenn der Wasserspiegel weiter ansteigt, liest man bald nur noch “I don´t believe in” und der Betrachter kann sich selbst aus(und an-)malen, woran er nicht glaubt: “I don´t believe in Klimakonferenz” (z. B.).
StadtWild war ein Beitrag u. a. über die Rückeroberung der Stadt durch das (Graffiti-)Wild. Bei /seconds zeigt Antonakis Christodoulou, wie es ist, wenn sich das Wild (fast) unauffällig und ganz beiläufig unters Volk mischt.
(Owlhead / Bildquelle: /seconds)
Bleibt zu hoffen, dass sie nicht am Haken enden….
(Wildvolk als Beute / Bildquelle: Lehrprinz)
“skaters by their very nature are urban guerillas: they make everyday use of the useless artifacts of the technological burden, and employ the handiwork of the government/corporate structure in thousand ways that the original architects could never dream of.”, Zitat Craif Stecyk, Fotograf der Z-Boys
Das Schöne am Themenfeld Nachhaltigkeit, Community Development, Urban Interaction, Stadtentwicklung etc. ist, dass man alles rein packen kann, wenn man bloss um eine winzige Ecke denkt (Breakdance, Street Art, Hip Hop und jetzt auch Skateboarding!). Super zu wissen, dass ich schon immer Nachhaltigkeit gelebt und geliebt habe, und dieses, ohne es zu wissen! Der erste public skate park in the City of Miami ist ein Eintrag auf urbancityarch wert: “These kinds of interesting urban interactions are what makes dense cities interesting incubators of human diversity, drama, and spontaneity.” (Zitat: urbancityarch)
Der Skater als Stadtentwickler. Der Skate als Incubator of human diversity. Interessante Gedanken, nur noch nicht überall angekommen…:
Nachtrag vom 09. Dezember 2009 An dieser Stelle gebe ich einem Kommentar von Scal recht. Das Video hat nicht sooo viel mit dem Artikel zu tun. Vielleicht an dieser Stelle lieber ein Video von Paul Rodriguez…(?):
Heute mal ein kurzer Eintrag; aber nach meinen Einträgen zu Bauchtanz, Burkas und Bikinis und meinen Künstlervorstellungen in What country would jesus bomb, wobei nur Guerilla, Burka und Bombing als Stichworte herhalten mussten, soll nun mal die positive, offene, internationale Sprache des Breakdances vorgestellt werden. Super Video, oder (?):
Yeah! By the way: Wisst Ihr eigentlich woher Michael Jackson seine Moves hat (?):
…eventuell doch von Bob Fosse’s “Snake in the grass” im 1974er “Der kleine Prinz”?
Tanzen verbindet. Das hatte auch die UNESCO erkannt und bereits 2006 das Projekt Wohin gehst Du? ins Leben gerufen. Was ist eigentlich daraus geworden? (Womit wir schon wieder bei den Kiezfesten mit Breakdance-Elementen wären…)
Vor nicht allzu langer Zeit, wurde die Gruppe ‘Smart Rhythm’ bei ‘Der Westen’ vorgestellt. “Wir wissen aus eigener Erfahrung, dass man durch das Tanzen nicht auf die schiefe Bahn gerät”, erklärt Seyit Öztürk hier in einem Interview.
Also, alle Aspekte sprechen dafür: Rein in die Dancing-Schuh, I got another funky rap for you.
Das Bubble-Projekt sammelt ‘Sprechblasen-Plakate’, sprich Plakate, auf denen, dem Protagonisten eine (manchmal) sozialkritische Aussage in den Mund gelegt wird. So wird z. B. aus einem Grand-Theft-Auto Videokonsolespiel-Werbeplakat eine Anti-Kriegs-Erklärung:
(Bild: ‘What country would Jesus bomb’, Bildquelle: Bubble-Projekt)
Schön, schön.
Prinzessin Hijab verteilt zwar keine Sprechblasen, dafür aber Burkas und Guerilla-Masken, und verändert somit ebenfalls die ursprüngliche Werbeaussage und lädt zum Nachdenken ein:
Auch finde ich die ‘Close Window’-Aktion wirklich ansprechend. In der Web-Welt kann alles (auch jeder Werbebanner) einfach weggeklickt werden. Im Real-Life leider nicht. Aber: Symbolisch kann man sich die ‘Close-Window-Kreuzchen’ auch runterladen und oben rechts auf Werbeplakate kleben! Einfach und gut! Hierzu gibts übrigens auch eine Facebook-Gruppe. Be part of it!
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