Wahnsinn. Nach angestrengter Forschung im Taco Bell-Labor ist es soweit: die Jungs bieten ein Menü an, das 100% unnatürlich ist. Wer der Natur nichts wegnimmt, schadet ihr auch nicht, oda?
Veröffentlicht am 30. Juni 2009 von Edel-Ali-Fresh
(Häusliche) Gewalt geschieht nur dann, wenn niemand hinschaut. Amnesty International hat nun ein Poster herausgebracht, auf dem ein Mann seine/eine Frau schlägt – aber nur solange niemand hinschaut! Sobald der Passant an dem Poster vorbeischlendert und einen Blick drauf wirft, “erscheint” ein freundliches Paar. Wie das genau umgesetzt wird, ist nicht genau erkennbar, aber über dem Poster ist eine Kamera/Bewegungsmelder befestigt, die “mitbekommt”, wenn jemand guckt. Gute Idee – heftiges Thema.
Veröffentlicht am 25. Juni 2009 von Edel-Ali-Fresh
Bei Brainwash habe ich grad einen neuen (vermeindlichen) Trend vernommen: “Animals on the underground”. Gemeint sind kleine, possierliche Tierchen, die man/frau im U-Bahn-Netz erkennt (nein, nicht die Ratte auf den Schienen, sondern der Elefant auf der Netz-Land-Karte).
David Eicher schlägt vor, die Karten-Tiere abzujoggen, abzuradeln, abzu-was-auch-immer. Als Nachhaltigkeits-Guerillero möchte ich da noch einen Schritt weitergehen, und dem ganzen eine soziale Message mitgeben. Sei es “Rettet die Wale” oder eben Walfahrt 2009.
Bei der letzten Sitzung des Potsdamer Klimarats wurde eine Internetsuchmaschine vorgestellt, mit der man pro Suche 0,1 m² Regenwald retten kann. Derzeit wird durch die Naturschutzorganisation “The Nature Conservancy (TNC)” Regenwald im Süden von Costa Rica auf der Halbinsel „Osa” gerettet. Dort wird ein 40.000 Hektar großer Naturschutz-Korridor zwischen zwei bereits bestehenden Naturschutzgebieten errichtet. Eine Bildergalerie der Region gibt es hier.
Ich mag natürlich ganz besonders den kleinen Affen in der Liane – und Bäume pflanzen finde ich ja eh super. Aber das ist wieder eine andere Geschichte … Danke für den Tipp, Lukas!
Veröffentlicht am 18. Juni 2009 von Edel-Ali-Fresh
Hatte ich schon erwähnt, dass Fast Food gaga macht? Ach ja, da gab´s ja die promte Behauptung Burger King sei in Absurdistan zu haus. Okay, dass war übertrieben, denn letztendlich hatte Bürger König nun endlich mal die Balls, die es braucht, den Klimawandel zu verleugnen.
(Bildquelle: April Wine)
Das einzige, was heisser wird, sind die Miezen bei Burger King! Yeah, that´s right, Man.
So oder so ähnlich die Diskussion auf Memphis Flyer, wo echte Männer endlich mal zu Wort kommen. jake2591 hat´s gerafft: “It’s about time someone had the balls to say global warming is boloney” Und der Truth Sayer sagt immer die Wahrheit, Duke: “Global Warming” is a money making scheme…A ploy to destroy more of our freedoms. Yeeeaah, man, Global Warming ist was für Weicheier und Geldmacher und Freiheitsbeschränker - jetzt ist´s raus, und darauf einen ChillieCheese!
Aufhänger der Diskussion war folgendes Schild, angeblich nur von einem Franchise-Nehmer angebracht, dessen Meinung nicht die Meinung von Burger King Corp. entspricht (“This statement [“Global Warming is baloney”] does not reflect a Burger King Corp. (BKC) opinion or view”):
Veröffentlicht am 16. Juni 2009 von Edel-Ali-Fresh
Eigentlich ja ein Grundgedanke der Umwelt- und Nachhaltigkeits- bewegung. Reparieren, Nutzungsdauer verlängern, Produkte länger und “besser” nutzen. Dazu gibt es am 19.06.2009 ein paar Workshops und Foren mit ganz praktischen Bezug, angefangen bei Tricks und Tipps zum Fahrräder reparieren, über die Herstellung von Möbeln aus “Restholz” bis zur Wieder- und Weiterverwendung von ausgemusterten PCs. Eigentlich machen wir hier ja keine Ankündigungen, aber ich finde das Programm so schön naheliegend und es passt zum “Veränderung selber machen” (sowohl die Workshops als auch die Videos). Mehr Infos gibt´s hier: www.besser-nutzen.de sowie bei der Grünen Uni und auf Amazee/ReUse-Movies und Amazee/enviralments.
Veröffentlicht am 15. Juni 2009 von Edel-Ali-Fresh
(Bildquelle: Banksy, wie soll es anders sein…)
„Slow motion statt fast forward“, Zeitlupe statt Turbo-Tempo, auf diese Formel lässt sich das neue Lebensgefühl bringen. Innere Ruhe ist in der virtuellen Welt jedoch schwer zu finden. (Quelle: Tagesspiegel). Stimmt, und im “urbanen Gewimmel” findet man sie auch nicht unbedingt leichter.
Wären wir alle glücklicher, rauchend auf dem Biobauernhof (oder nicht-rauchend – noch besser). Manchmal denke ich schon, dann aber, gibt es wieder so lustige, spannende, real-urban Projekte, wie die corrotmobs (gerade gestern bei mir um´s Eck, oder die Guerilla-Wohnzimmer-Sache und wie es mir mein Mail-Account heute morgen mitteilte, sind da schon wieder ein paar Aktionen in der Pipeline (wie auch in unseren Schreibtischen, right?!)
Wir von der Nachhaltigkeits-Guerilla versuchen immer wieder das Beste im weiten Bereich “Urban Sustainability” rauszuholen, mitzumischen, vorzustellen und manchmal auch zu “dissen” (tja, muss auch mal sein).
Urban Nature hat das urbane und dennoch natur-vermissende Gefühl in Bilder gefasst. Wie ich finde, ein nettes Video zum Träumen.
Aus reiner Sympathie möchten wir die neue Plattform der taz bewerben. Vielleicht entsteht hier endlich auch ein Kalender, der auch die ganzen kleinen & großen Nachhaltigkeits-Veranstaltung erfasst.
Die taz startet eine neue Plattform für Aktive: www.bewegung.taz.de ist eine Webseite für politisch und gesellschaftlich
engagierte Menschen, Initiativen und Organisationen.
Ein Veranstaltungskalender und alternatives Adressbuch, Aktionsportal
und soziales Netzwerk – bundesweit und Themen übergreifend.
Hier können alle ihre Ideen und ihr Engagement vorstellen, sich
informieren und vernetzen.
Es gibt viele Möglichkeiten sich zu beteiligen:
Termine ankündigen
Aktionen starten
Alternative Orte empfehlen
Organisationen vorstellen
Mit Aktiven vernetzen
Wir habens geschafft. Unser Blog läuft nun endlich DOPPELT CO2-neutral. Um das zu schaffen, haben wir zunächst unseren CO2-Aufwand in einer wahnsinnig komplizierten Formel ausgerechnet. Eingeschlossen sind natürlich auch Kaffee, Bier, Wein, Rechercheaufwand und Maik’s Porno-Konsum. Dann haben wir ein Ackerrand besetzt und dort auf 50m² Petersilie geplanzt. Der eigentliche Clou: Wir verdauen jetzt sogar den eingefangenen Kohlenstoff!
Die Nachhaltigkeits-Guerilla bietet Euch einmaliges Angebot an: Wir pflanzen KOSTENLOS Petersilie für Euch, um Euren Internetkonsum CO2-Neutral zu machen! Einfach eine Mail mit Eurem Namen & einer kurzen Info zu Eurem durchschnitllichem Internetkonsum an action(at)nachhaltigkeits-guerilla.de …
… und dafür braucht ihr auch keine Werbung für uns machen, alles total selbstlos, idealistisch und janz ohne schlechtet Gewissen … wir halten sogar die LUFT für euch an! Demnächst bei Eurer Nachhaltigkeits-Guerilla …
Veröffentlicht am 10. Juni 2009 von Edel-Ali-Fresh
Ihr kennt die Ökosex-Kolumne von Martin Unfried, richtig? Klar, als Taz-Leser kennt man/frau sie… Martin Unfried, Jahrgang 1966, arbeitet als Experte für europäische Umweltpolitik in Maastricht. Er liebt die solare Effizienzrevolution, kauft sich hemmungslos Klimaschutzprodukte und will damit bis 2012 raus sein aus der fossilen Welt. Er singt auch bei Ökosex, der ersten Kolumnenband der Welt. (Quelle: taz)
Eine weitere Aktivistin tummelt sich im gleichen Gebiet (also zwischen Sex & Ökologie). Ihr Vorteil: Sie sieht einfach besser aus. Ihr Nachteil: Teilweise werden ihre Filme von Youtube zensiert und der interessierte Zuschauer müsste bestätigen, dass er bereits volljährig ist. Ein bisschen weniger “aufdringlich” ist dann doch manchmal mehr. Trotzdem, die Titel der Filme faszinieren: “Hottie recycles batteries” und “Naked Sexy Girl Planting Tree”. Sie sind sogar geschickt gepostet, wie folgender Screenshot beweist, hat Greentantra ihr “Babe recycles used motoroil” als Videoantwort zu einem Porsche 911-Spot gepostet und somit auf ihre Seite gelockt. Wäre ja fast was für meine “One Bild-Leser a day”-Kampagne. Hmm, ob ich mir jetzt auch mal im String einen Bioapfel von der Biocompany holen gehe…? Nee, zu kalt.
Ressourcen sind endlich, Mißstände alltäglich. Das wollen wir nicht hinnehmen. Wir glauben an die "gute Sache" - und setzen uns für sie ein.
Kreativ, kommentierend, mit Aktionen oder viralen Spots ... wann immer wir Zeit, Lust oder große Wut im Bauch haben: Für eine gerechte und nachhaltige Welt.