Battle of the year: Strom vs Storm

Liebe Kinder, heute melde ich mich mit einem Gleichnis mit dem wunderbaren Titel “Der Strom und der Storm”. Es war einmal der Strom. Der hatte einen ollen Zopf und alle Fans bewegten sich stromlinienförmig mit der Masse:

Irgendwann wurde der Strom dann zu teuer, und die Anhänger der ollen Zöpfe wunderten sich: ‘Oh, wie finanzieren wir nur unsere Gewohnheiten? Ohne Strom geht ja gar nichts. Wir sind doch so gern daheim und den ganzen Tag im Internet, vor der Glotze, an der E-Gitarre und so.” Da half nur eins: Der Strom muss billiger werden! Da waren sich alle einig, und erst recht die olle Bild: Jetzt den billigsten Strom sichern und bloss nicht auf die olle Umwelt achten! (siehe bild.de).

So, liebe Kinder, und, na, genau! Die neue Devise heisst: Weg mit den ollen Zöpfen! Die ollen Zöpfe wurden früher nur solange getragen, bis aus dem Mädchen eine junge Frau wurde (so erzählt es jedenfalls meine Mutter, die ich hier leider nicht verlinken kann. Sie hat nämlich gar kein Internet, sondern übt im Garten die Windmühle, aber das ist eine andere Geschichte…). Also werden wir endlich erwachsen…?

(Bildquelle: kempers on tour)

Denn wisst Ihr, was viel besser ist als Strom?

Ja! Der Storm ist besser! Der kann nämlich die Windmühle und hat soviel erneuerbare Energie im Körper, dass er die ollen Elektrogeräte gar nicht braucht, und lieber rausgeht, statt im Internetz die ollen Spiele zu zocken und sowas alles…


(Bildquelle: Neue OZ)

Was sagt Peter Lustig so schön? Abschalten! und raus an die Luft!

Lohas Spanking-Paddles

(Bildquelle: Flickr)

Hmm. Vor einigen Montaten wäre “Fair gehandelte Spanking-Paddles” noch eine witztige, ironische Textzeile der Nachhaltigkeitsguerilla wert gewesen. Vielleicht im Zusammenhang mit Reverse Graffiti etc.; und vielleicht hätten wir als provokantes Bild jenes gewählt, welches sich hinter folgendem Link versteckt: Massad Spankvertising.

Mittlerweile schaut mir die Massad-Dame viel zu streng, und nun wirbt selbst MSN hier mit grünen, fair gehandelten Sextoys für Lohas und verweist hier auf die Spanking-Paddles von Coco der Mer. Ich verlinke hier absichtlich nicht auf den Erotic Luxury Shop Coco der Mer, denn wir betreiben ja einen ad-free Blog, nicht wahr?

Trotzdem, die Lohas scheinen nun offiziell bereit für Schläge, und, ich kombiniere, wenn das ‘H’ von LoHas für ‘Health’ steht, scheinen leichte Schläge auf den Hinternkopf tatsächlich gesund zu sein.

Augen auf und Ohren zu

(Grüne Ohren, Bildquelle: Portraits with horses)

Mit 15 noch grün hinter den Ohren? Dann les´ mal den Eintrag vom 17. September 2009.

Ich habe mal versucht im Rahmen des Community Developments die Idee weiter zu spinnen – und heraus gekommen ist ein PDF mit dem schönen, einprägsamen Namen “Praxisanalyse von Netzwerk- und Konfliktstrukturen für die Entwicklung von Strategien und Handlungsfähigkeit in Machtkonstellationen am Beispiel eines öko-sozialen Kiezfestes, organisiert durch die Nachhaltigkeits-Guerilla”.


(Bildquelle: TV-Scripte.de)

Schau Dir das PDF an, Mann!!
Hier geht´s direkt zum PDF mit dem einprägsamen Namen.

Heart Attack

(Bildquelle: http://artokulto-alternative-art.blogspot.com/).

In München regnet es Herzen; zumindest in der Pestalozzistraße (oder in der Nähe), so gesehen von artokulto auf dem Blog “Streetart und Kunst im öffentlichen Raum/ München”.

Vor etwas über einem Jahr hatte ich in einem Posting “Das beste, was einem Panzer passieren kann” vorgestellt. Fallende Herzen ist wohl das Beste, was einem Bomber passieren kann…

Von der Sehnsucht nach Ödnis bzw. Following-MaLa


(Bildquelle: Erdschollenarchiv)

Das Bild entstammt der Serie “Sommer 2009 Kivalina, Alaska” und gehört zum Artproject Betty Beier Climate Change.

Beim Durchklicken meiner Feeds bleibe ich beim obrigen Bild hängen. Eine “Sehnsucht nach Ödnis” steigt in mir auf. Was bleibt einem melanchonischen Blogger anderes übrig als nach Ödnis zu googeln, während er auf die Mittagspause wartet…? Plötzlich erscheint MaLa. Ein Blogeintrag vom 18. Februar 2006, überschrieben mit der Überschrift “Ödnis”. 1154 Wörter, 5763 Zeichen (ohne Leerzeichen), 6912 Zeichen (inklusive Leerzeichen). Ich verliere mich in Ihrer Gedankenwelt. Richte einen Account ein, um Ihren Gedanken zu folgen. Ein weiteres Pseudonym ist geboren: Following-MaLa.

Oh, wie bekomme ich jetzt die Kurve zum Nachhaltigkeits-Guerilla-Blog? Naja, das Bild oben heisst Climate Change und entstammt der Serie “Sommer 2009 Kivalina, Alaska”. Seid doch mal so frei und recherchiert selbst weiter. Ausgangspunkt, wie sollte es anders sein:
http://www.google.com/search?q=klimawandel+alaska&rls=com.microsoft:*:IE-SearchBox&ie=UTF-8&oe=UTF-8&sourceid=ie7&rlz=1I7ADBS

Die Nachhaltigkeits-Guerilla lässt von sich reden.

Kurze Ankündigung:

Wer über bzw. von der Nachhaltigkeits-Guerilla lesen mag, kann es zur Zeit sogar auch offline machen.
[Für diejenigen, die nicht (mehr) wissen, was Offline-Lesen heißt: vor der Zeit des Internets benutzte man bedruckte Holzmasseblätter (siehe "Papier"), die man in einem Laden kaufen oder sich liefern lassen konnte, um Information zu beziehen.]

In der Tat wurden gleich zwei Artikel von bzw. über uns bei der aktuellen Ausgabe des Fundraiser-Magazins veröffentlicht.

So leiten sowohl eine der Nachhaltigkeits-Guerilla-Gründer Patricia als auch die NG-Bloggerin Céline (icke halt) in das Titelthema “NPO-Marken” ein:

  • Starke Marken als emotionale Brücken in das Herz des Spendersvon Patricia Schulte
  • Virales Marketing am Beispiel der Nachhaltigkeits-Guerillavon Céline Dedaj

Wer Interesse hat und das Magazin nicht bei sich zu Hause oder bei seinem Verein/seiner Organisation finden kann, kann gegen Portokosten sich es nach Hause schicken lassen. [Siehe "Postversand", wie mit einer E-Mail, bloss in den Briefkasten draußen]

Schick, oder?

Schau nicht zu, wenn die Welt untergeht

“hey leute :( ich habe so eine angst das die welt 2012 untergeht ich habe so viele videos und so gesehen und immer wieder sagen es alle weiß einer ob das stimmt ich hab so eine angst davor ich waäre dan erst 14 :(, sprach Dennis Kassel

Oh, mein Gott, diese Angst, die da geschürrt wird, ist hart.

Und die Antwort: “Liebe/r Denniskassel,

ich frage mich, ob Du einen Rat suchst oder nur diskutieren möchtest? gutefrage.net ist eine Ratgeberplattform und daher ist dein Beitrag auf der Startseite fehl am Platz. Um Diskussionen zu führen oder auf etwas hinzuweisen, ist unser Forum da: www.gutefrage.net/forum. Ich bitte dich, dies bei deinen zukünftigen Fragen zu beachten.

Lies doch auch nochmal unsere Richtlinien hierzu (http://www.gutefrage.net/policy).

Danke für Dein Verständnis und viele Grüße,

Tim vom gutefrage.net-Support”

Tja, was soll man dazu sagen. Vielleicht war Gutefrage.net einfach der falsche Ansprechpartner!

Bloss, wer ist der richtige Ansprechpartner?

Schau nicht zu, wenn die Welt untergeht; und 2012 ist eh´ definitiv zu früh. Stattdessen verweist der Astro- und Quantenphysiker Broers auf seinem Blog www.revolution-2012.com für das Jahr 2012 auf einen Bewusstseinssprung von revolutionären Ausmaßen hin, auf einen grundlegenden Umbruch, der die Menschen zwingen wird, zu erwachen und sich in einer anderen Dimension des Seins neu zu erfinden. Und wie? Hier der Trailer dazu: http://www.revolution-2012.com/der-film/

Schau nicht zu, wenn die Welt untergeht:

(Bildquelle: Feathers and Latex)

Ein paar Anreize, was der junge Herr Kassel tun kann, hat z. B. der Nachhaltige Filmblick mit verschiedenen Spots, gerade für die Zielgruppe Jugendliche, aufgezeigt (vgl. www.nachhaltiger-filmblick.de oder auch den Filmblick-Youtube-Kanal mit weiteren Spots u. a. vom Holk).

Oder wendet Euch an Transfer21, das Jugendumweltnetzwerk oder oder oder (jede Menge Links gibts z. B. hier).

Lieber Tim vom gutefrage.net-Support-Team: Deine Antwort war ein echtes Armutszeugnis! www.gutefrage.net ist wohl eher für Fragen bzgl. eines Currywursterhitzers…?


(Bildquelle: Feisar)

Köln, wie es sinkt und lacht

Von Karneval kann man ja halten, was man möchte:

Dieses Jahr meldet sich Seak One zu Wort; mit einem Karnevalswagen zum Thema Klimawandel: “Köln, wie es sinkt und lacht”


(Bildquelle: Seak one)

Mehr zu den doppel- und dreifachdeutigen Spässcken, sowie ein paar Nahaufnahmen, auf dem Blog von Seak One!

China setzt an zu grüner Technologierevolution

“Die Chinesen überholen uns”, wird seit Jahren gejammert. Und jetzt setzen sie auch noch zur grünen Technologierevolution an (vgl. Rat für Nachhaltige Entwicklung). Ojemene. Aber ich muss sagen, ich gönn´ es ihnen, denn schließlich trainieren sie auch hart:

(Bildquelle: Limmat Sharks Zürich)

Interessanterweise heisst das Bild “AlternativeWarmUp”. So sieht also die alternative Wärmequelle von morgen aus. Kein Wunder also, dass uns die Chinesen in Sache ‘Grüne Technologierevolution’ überholen. Sie suchen einfach neue Ansätze und Wege. In diesem Sinne: “Besser auf neuen Wegen etwas stolpern als in alten Pfaden auf der Stelle zu treten.” (vgl. WikiQuote: Chinesische Sprichwörter)

… und wie unsere Ahnen nackig rumrennen?

Back to the roots, ist ein Weg, den viele Alt- und Neuökos einschlagen. Aber so weit to the roots wie mit der “Paleo-Diät” gehen noch wenige. Nein, es handelt sich nicht um die Diät, die die Paleo-Festival-Besucher machen (Bier, Sandwichs, Kaffee und klebrige Energydrinks, nehme ich an) machen.

One with Mother Earth at Paléo Festival

Quelle: http://nimg.sulekha.com/

Die Paleo-Diät (oder “Steinzeitdiät” genannt) ist eine Ernährungsform, die sich an der angenommenen Ernährung der Menschen in der Altsteinzeit orientiert, in der sich Ackerbau und Viehzucht ausbreiteten. Das heißt: man bzw. frau isst nur noch Fleisch (Wild), Fisch und Meeresfrüchte, Eier, Obst und Gemüse, auch Kräuter, Pilze, Nüsse, Esskastanien und Honig. Insekten und Würmer sind auch erlaubt, falls einer oder eine darauf Lust hätte.

Adieu Milch und Käse, Getreide und Getreideprodukte wie Brot. Lebensmittel wie Oliven, die ohne Verarbeitung ungenießbar wären, sind ebenfalls zu meiden. Industriell verarbeitete Nahrungsmittel wie Zucker, alkoholische Getränke oder Fertiggerichte gehören also auch in die Vergangenheit. Als Getränke werden nur Wasser und Tee aus Kräuteraufgüssen akzeptiert. Nix Latte Macchiato, nix Krawallbrause.

Quelle: http://4.bp.blogspot.com/

Aber warum wohl???

Weil es neu und trendy ist? Na, Herr Voegtlin schrieb schon 1975 darüber.

Weil es gesund ist? Wahrscheinlich, wenn man allerdings die vorgeschriebene Menge an Fleisch und Eiern einnimmt und nicht 3 Mal am Tag Steak isst. Denn wie-Urmenschen-essen heißt auch, viel weniger essen. Der Genuss von Fleisch wird also von einer Fastenzeit gefolgt. So isst man wieder mit Respekt vor der erlegten Beute. Und nimmt nicht zu.

Weil es besser schmeckt? Besser ist Geschmacksache, anders auf jeden Fall. Wer sich bisher nur an Fertiggerichten ernährt hat, wird staunen, wie echte wilde Beeren oder ein selbstgegrilltes Hähnchen mit Gewürzhonig schmeckt.

Weil es in NY gerade hype ist? Meinetwegen. Jedenfalls scheinen wohlhabendere Stadtkinder da eine neue Möglichkeit für sich entdeckt zu haben, sich ein schöneres “echteres” Leben zu gestalten und somit ein “neues” subkulturelles Milieu geschaffen zu haben.

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Auch im Sportbereich scheint der Anteil der Menschen immer grösser zu werden, die trainieren wollen, nur wie die Natur es ihnen erlaubt: ohne irgendwas, am besten Barfuss in Wäldern und mit blossen Händen an Felsen wie der Franzose Erwan Le Corre – Erfinder des MovNat – oder mit Steinen zum Werfen.

Quelle: http://www.youtube.com/

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Mir scheint diese Tendenz, sich naturnäher zu bewegen und ernähren, insoweit interessant, dass es uns wieder mit Eywa, “Mutter Natur”, verbindet, und uns zu mehr Respekt und Vernunft im Umgang mit natürlichen Kräften und Ressourcen anregt.

Aber ich würde es nicht gleich übertreiben. Urmenschen lebten selten mehr als 30 Jahre, konnten sich kaum artikulieren, regulierten ihr soziales Leben mangels Wortschatz mit viel Gewalt und rennten nackig durch die Gegend rum. Also bei mir ist draußen aktuell weit unter Null Grad und ich mag es auch im Sommer nicht auf zivilisiertes (sprich: dezent verhülltes) Auftreten verzichten.

Man kann sich auch einfach mal die Rosinen herauspicken.